Pecha Kucha Vol.3 Dortmund

Es hört sich schon absurd an, ein Archiv, das das Nichts archiviert. Doch tatsächlich, das Archiv des Nichts, dass durch den Künstler Stephan US aus Münster konzipiert und ins Leben gerufen wurde, stellt die vielfältigen Fragen und Blickwinkel der Kulturen auf das Nichts und die verwandten Bereiche, wie Null, Leere, Stille, Nichtstun, Schweigen, Loch in den Raum. In dem z-förmigen Archiv werden Gedanken, Visionen, Utopien, Konzepte und Arbeiten zum Nichts aus der Vergangenheit und Gegenwart gesammelt und systematisch archiviert. Der Besucher kann in dieser Fülle des Nichts forschen, aber auch seine eigenen Gedanken, Visionen, etc. zum Nichts vor Ort als Beitrag in das Archiv einfügen.

Das mobile Archiv wurde Anfang 2006 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Seit diesem Zeitpunkt geht es auf Reisen und arbeitete unter anderem 2007 auf der 1. Biennale für Zeitgenössische Kunst in Thessaloniki. Dort, wie auf allen Reisen, wächst das Archiv fortlaufend durch Beiträge und Kommentare der Besucher und US´s eigene Arbeiten vor Ort weiter…….. zu einem Netzwerk des Nichts……..
Das Archiv besteht zurzeit aus über 1000 Beiträgen, die von Finnland bis Italien, von China bis USA eingingen. Viele dieser Beiträge sind Bücher, Filme, CDs und Medien, wie z.B. künstlerische Videos, selbst geschriebene Gedichte, E-Mails, Postkarten und eine Langspielplatte mit neuneinhalb Minuten Nichts.

www.archiv-des-nichts.de

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